Unsere Krabbler

Außerdem halten wir noch (Fotos von oben nach unten) Malayische Dschungelnymphen (Heteropteryx dilatata), eine kleine Gespenstschrecke (Tisamenus sp. "palaui"), Bunte Dornschrecke (Mearnsiana bullosa), eine farbenprächtige Stabschrecke (Periphetes graniferum "Samar"), Wandelndes Blatt (Phyllium philippinicum und giganteum), Australische Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum), Riesenstabschrecke (Pharnacia serratipes), sowie die Kurzfühlerschrecke Tetrataenia surinama aus Costa Rica.

Um eine explosionsartige Vermehrung zu vermeiden, sollte man keine Terrarien mit Bodengrund verwenden, weil man darauf die Eier kaum wiederfindet. Den nach und nach schlüpfenden Tieren wird man nicht mehr Herr, auch weil es wenig interessierte Abnehmer dafür gibt. Bewährt hat sich dagegen, den Boden mit Küchenrollenpapier auszulegen. Bei Bedarf lassen sich Eier absammeln und für eine gezielte, kontrollierte Vermehrung inkubieren. Bei Arten wie z.B. Trachyaretaon kann man ein Gefäß mit Erde ins Terrarium stellen, damit die Weibchen mittels Legestachel ihre Eier ablegen können und sie nicht an Legenot eingehen. Von Zeit zu Zeit stellt man das Gefäß dann für ein paar Tage ins Gefrierfach - so kann übermäßige Vermehrung vermieden werden.

Alle hier genannten Arten lassen sich problemlos mit den ganzjährig zu findenden Blättern der Brombeere füttern und und bei Zimmertemperatur halten.

Von mir verfasste Artikel zur Terraristik:

  • Siehe Heft November 2014, Juli 2015 und Juli 2016 des Online-Aquarium-Magazin


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